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| Amiga CD32 |
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Die CD32 war die erste 32-Bit Spielekonsole. Von der Technik revolutionär (wie das CDTV). Im Grunde war es ein A1200 ohne Tastatur und Floppy, jedoch mit CD-ROM und TV-Ausgang. Damals jedoch meiner Ansicht nach an verschiedenen Dingen gescheitert:
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- Die Spieleindustie hielt sich mit Spieleumsetzungen zurück. Daher gab es relativ wenige CD32-Spiele. Dabei waren Spiele für den A1200 prinzipiell auch auf der CD32 lauffähig. Sie mußten nur geringfügig geändert werden.
- Die Übermacht von Nintendo und Co war gross. Diese Geräte waren erheblich günstiger als die CD32.
- Keiner konnte etwas mit CD-ROM`s anfangen. Jeder kannte die Steckmodule bei Konsolen.
- Commodore war schon in finanziellen Schwierigkeiten. Daher wurde kaum Werbung für das Gerät gemacht. Ausserdem konnten aus diesen Gründen nur ca. 50.000 Stück produziert werden
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Naja, jedenfalls konnte die CD32 Commodore auch nicht vor dem Konkurs retten. Einen durchschlagenden Erfolg der Konsole hätte den Konkurs vermutlich auch nur etwas herausgezögert. Die Fehler sind bereits früher gemacht worden. Meine CD32 wurde im November 1993 produziert, knapp ein halbes Jahr vor dem Untergang von der Mutterfirma.
Die Technischen Daten sind fast identisch mit dem A1200. Jedoch hat die CD32 einen Chip, den es in keinem anderen Amiga gab. Den Akiko-Chip, der unter anderem für das CD-ROM zuständig ist. Über einen Erweiterungsschacht kann man ein MPEG-Modul oder ein Modul der SX-Serie (von verschiedenen Herstellern) nachrüsten. Damit kann die CD32 zu einen vollwertigen A1200 mit Turbokarte, SCSI-Port, usw. erweitert werden.
Erst Jahre später werden 32-Bit Konsolen mit CD-Laufwerken (Sony Playstation) den Markt erobern und fast jeder meint, dass es sowas noch nie gab .......
Die technischen Daten der CD32 Spielekonsole:
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| CPU |
MC 68020 / 14MHz |
| Chip Satz |
AGA (Lisa, Alice und Akiko für Chunky-to-Planar Umsetzung und CD-ROM Treiber) |
| RAM |
2 MB Chip RAM (nicht aufrüstbar) |
| Floppy |
keines (System kann nur über CD-ROM gebootet werden) |
| CD-ROM |
double-Speed über internen Controller (Akiko-Chip) |
| Erweiterungsplätze |
168-poliger Expansion Slot für Erweiterungen |
| Kickstart ROM |
V3.1 |
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| Das Platinenlayout sieht wiefolgt aus: |
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| Rechts unten ist das einzelne Kickstart-ROM zu sehen. Anderst als bei dem A1200 wurde im CD32 alles in ein einzelnes ROM gepackt. Links daneben sind die 2MB Chip RAM (4 Chips). Rechts oben ist die CPU MC68020 und links daneben der Akiko-Chip. Die zwei grossen Chips in der Mitte sind Alice und Lisa. Die Bildausgabe erfolge entweder über den HF-Modulator, S-VHS oder Video-Chinch. Bei letzteren beiden Lösungen wurde der Ton über die zwei linken Chinch-Ausgänge übertragen. |
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| Die Gehäuseoberseite beinhaltete das CD-ROM (links) und eine Trägerplatine für den Reset, Laufstärkeregler, einen Kopfhörerausgang und die Power bzw. CD-ROM LED. Die CD32 konnte Audio-CD`s über einen eingebauten Player abspielen. Die Titelanwahl erfolgte über den Fernseher und das Joypad. |
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| Der Akiko-Chip mit den Entwicklerzeichen auf der Hauptplatine. Die Bezeichnung Spellbound bedeutet übersetzt faszinierend oder fesselnd. Passend für die Konsole. Das letzte von Commodore Electronics LTD. produzierte Produkt trägt das Copyright des Jahres 1993. Die Konsole geht, trotz Ankündigungen des nachfolgenden Eigentümers Escom, nie wieder in Produktion. Gerüchten zufolge sind beim Konkurs von Commodore zuviele Entwicklungs-Unterlagen verloren gegangen. Dadurch konnten die Chips nicht mehr produziert werden .... |
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